• Laufzeit02. Juli 2022 - 08. Januar 2023
  • OrtNeue Nationalgalerie
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Die Ausstellung „Sascha Wiederhold“ versammelt erstmals seit fast einem halben Jahrhundert die wenigen überlieferten Werke dieses zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstlers.

Das Werk von Sascha Wiederhold (1904-1962) ist eine Wiederentdeckung. Der Künstler beginnt 1924 zu malen und gehört zum Kreis von Herwarth Waldens Berliner Galerie „Der Sturm“. Wiederhold gestaltet auch Bühnenbilder, Plakate und Bucheinbände. Seine Bildwelt besteht aus wild durcheinander wirbelnden Formen und Mustern sowie intensiven Farben, wobei die großformatigen Gemälde ein fast psychedelisches Seherlebnis vermitteln. Im Nationalsozialismus bricht Wiederhold sein Schaffen ab und arbeitet fortan als Buchhändler.

Nur wenige Werke haben sich erhalten. Das Gemälde „Bogenschützen“ von 1928 hat als Neuerwerbung der Nationalgalerie in der aktuellen Sammlungspräsentation „Die Kunst der Gesellschaft 1900-1945“ bereits große Resonanz gefunden.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie.

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

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