CouchKultur 2.0

Im Namen des Stoberkreises laden wir Sie & Euch herzlich zu CouchKultur 2.0 ein, einer mehrwöchigen Veranstaltungsreihe, die 2022 zum zweiten Mal stattfindet.

Mit ursprünglich 8 Vereinen beginnend, haben sich für die zweite Staffel von CouchKultur 13 junge Kulturvereine zusammengeschlossen und veranstalten eine gemeinsame Talkreihe. Dabei richtet jeder Verein einen Abend aus und bietet exklusive Einblicke in Berliner Kulturinstitutionen und deren Freude an Kulturförderung.

Die Teilnahme ist für alle kostenlos!

Nichtmitglieder bitten wir um vorherige Anmeldung couchkultur@gmail.com

P R O G R A M M

JUNGE FREUNDE DER BERLINER PHILHARMONIKER

Ab wann wird die Liebe zur Musik zur Berufung? Wie kann man sich eine typische instrumentale Wettbewerbssituation vorstellen? Und: Was war es für ein Gefühl, das erste Mal in einem professionellen Orchester zu spielen?

Diese und viele weitere Fragen wird uns Anna Mehlin, 2. Violine bei den Berliner Philharmonikern, am 08. März 2022 um 19 Uhr zum Thema „Mein Weg zu den Berliner Philharmonikern“ – Einblicke in die musikalische Laufbahn eines jungen Orchestermitglieds beantworten.

Gastgeber dieses ersten Veranstaltungsabends sind die Jungen Freunde der Berliner Philharmoniker, die zwischen 18 und 35 Jahre alten Fans und Unterstützer der Berliner Philharmoniker.

Wenn ihr wissen wollt, welche spannenden Events und Konzertproben die Jungen Freunde der Berliner Philharmoniker besuchen, schaut auf unserer Website oder auf der Facebook-Seite vorbei!

berliner-philharmoniker.de

facebook.com

JUNGE MEISTER:INNEN

Die Jungen Meister:innen sprechen in ihrem zweiten CouchKultur-Talk mit Diandra Donecker, Geschäftsführerin und Partnerin von dem Auktionshaus Grisebach.

Wie laufen Auktionen ab, wie funktioniert heute die Kund:innenakquise und ab welchem Budget kann man beginnen, Kunst zu ersteigern und zu sammeln?

In dem Talk soll es besonders darum gehen, den Sekundärmarkt besser kennenzulernen und zu ergründen, welche gesellschaftlichen Veränderungen aktuell auch für Auktionshäuser relevant sind. Wir wollen u.a. darüber sprechen, welche Einflussgrößen es gibt und wie der zeitgenössische Auktionsmarkt mit der Erweiterung und Umschreibung des klassisch eurozentrischen, weißen, männlichen Kunstkanons umgeht. Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen rund um NFTs interessiert uns natürlich auch die Frage, ob die Zukunft der Kunst analog oder vielleicht doch digital ist und wie die nächste Generation an Auktionator:innen und Auktionsexpert:innen aussieht.

Die Jungen Meister:innen sind seit 2007 ein Kunstnetzwerk aus jungen Kunstinteressierten, Künstler:innen, Kurator:innen und Sammler:innen. Im Rahmen von Studio Visits, Ausstellungs-, und Sammlungsbesuchen treten wir mehrmals im Monat in offene Dialoge und Diskussionen über zeitgenössische Kunst.

JUNGE KAISER

Von 2016 bis 2021 wurde das Bode-Museum in Berlin mit lab.Bode — Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen als gemeinsames Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Staatlichen Museen zu Berlin zum Experimentierfeld für Kunstvermittlung. Nach Beendigung des Modellprojekts sollen die Ergebnisse und Erfahrungen auch in anderen Museen genutzt werden. Was lab.Bode ausgemacht hat und was direkt im Bode-Museum geblieben ist, möchten wir vor Ort in unserem Talk mit Felicitas Fritsche-Reyrink herausfinden.

Felicitas Fritsche-Reyrink ist Kunstvermittlerin und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei lab.Bode tätig. 2018 war sie Mitbegründerin der MG_Artfriends, der jungen Mitglieder im Museumsverein Abteiberg in Mönchengladbach. Aktuell arbeitet sie an Vermittlungsprojekten in der Neuen Nationalgalerie.

JUNGE FREUND*INNEN DER AKADEMIE DER KÜNSTE

Führung durch die Werkpräsentation der Jungen Akademie
What Matters und anschließendem Get-Together 

Um 18:00 Uhr startet eine Führung mit Clara Herrmann und Arkadij Koscheew durch die aktuelle Ausstellung „What Matters“. Die Möglichkeit zur zahlreichen Teilnahme per Online-Übertragung haben wir ebenso kommuniziert. Es werden 40 Tickets unter Corona-Auflagen vergeben, Anmeldung per Pretix.

In der Ausstellung präsentieren 29 Stipendiat:innen aller Kunstsektionen der Akademie Sound- und Videoinstallationen, Fotografien, Skulpturen, Gemälde und Performances, die sie während ihrer Atelieraufenthalte im Hansaviertel in Berlin und in der Villa Serpentara in Olevano, Italien, entwickelt haben.

Die Werke behandeln u. a. Fragen zur Transformation von Gesellschaften und deren Ausdruck im Verhältnis von urbanem Raum und Landschaft. Die Wechselbeziehung von Individuum und gesellschaftlichen Ordnungen wie Staat, Religion und Ökonomie sowie Reflektionen über  Körper- und Geschichtsbilder, persönliche Archive und das Ineinandergreifen von Natur, Technologie und Kultur werden thematisiert. Was zählt, sind künstlerische Zeug:innenschaft, poetischer Widerstand und das Imaginieren nachhaltiger Zukünfte im Angesicht  globaler Kippmomente – ob klimatischer oder politischer Natur.

Mit den Stipendiat:innen:
Christin  Berg, Ferhat Bouda, Yvon Chabrowski, Farhad Delaram, Tony Elieh, Olivier Foulon, Annette Frick, Simone Haug, Miguel Hilari, Ruth Kaaserer, Meena Kandasamy, Sasha Kurmaz, Fabian Lippert, Friederike Meese, Nida Mehboob, Ada Mukhina, Moritz Nitsche, Nazanin Noori,  Jennifer O’Donnell, Sophia Pompéry, Mykola Ridnyi, Lucie Sahner, Mia Sanchez, Fabià Santcovsky, Mohamed Mbougar Sarr, Anna Slobodnik, Aled Smith, Undine Sommer, Philipp Valente

Leitung Junge Akademie: Clara Hermann
Kuratorischer Stipendiat: Arkadij Koscheew

JUNGE FREUNDE DER SCHAUBÜHNE

„Erinnerung eines Mädchens“ – Das Produktionsteam im Gespräch. Mit Veronika Bachfischer (Schauspiel) und Sarah Kohm (Regie)

„Erinnerung eines Mädchens“ feiert am 9. April Premiere im Studio der Schaubühne. Basierend auf dem Roman von Annie Ernaux werden Fragen zu den Themen Erinnerung, Weiblichkeit und Begehren in einem konzentrierten Monolog verhandelt – ausgehend von den Blicken des Publikums, die auf einem Schauspielerinnen-Körper ruhen. Beim digitalen CouchKultur Talk der Jungen Freunde der Schaubühne am Montag, den 11. April um 19 Uhr, haben wir die Chance mit dem Produktionsteam zu sprechen und Fragen zu stellen.

Veronika Bachfischer absolvierte ihr Schauspielstudium von 2006 bis 2008 an der Folkwang Universität der Künste Essen. Während ihres Studiums hatte sie bereits erste Engagements am Schauspielhaus Bochum und bei der Ruhrtriennale. Danach war sie von 2012 bis 2016 am Staatstheater Karlsruhe engagiert und ist nun seit 2016 Ensemblemitglied der Schaubühne.

Sarah Kohm studierte Musiktheater-Regie an der HfMT-Hamburg und inszenierte unter anderem im Sprechwerk Hamburg, der Opera Stabile der Staatsoper Hamburg und der Akademie der Künste. Zwischen 2016 und 2019 war sie Regieassistentin an der Schaubühne. Außerdem ist sie von 2021 bis 2023 Stipendiatin in der Sparte Regie der Akademie Musiktheater heute der Deutschen Bank Stiftung. »Erinnerung eines Mädchens« ist ihre erste Regiearbeit an der Schaubühne.

Die Jungen Freunde der Schaubühne sind die Freundeskreismitglieder bis einschließlich 27 Jahre. Für den vergünstigten Tarif von 40€ im Jahr kann man nicht nur vor Vorverkaufsstart bereits Tickets ergattern, sondern hat auch die Möglichkeit bei verschiedensten Veranstaltungen hinter die Kulissen zu schauen, Teil der Theater-Community zu werden und bei spannenden Ausflügen in andere Kunstsparten dabei zu sein.

FRITZEN – JUNGE FREUNDE DER PREUSSISCHEN SCHLÖSSER UND GÄRTEN

30 Millionen für das Orangerieschloss.

Praktische Denkmalpflege im Spannungsfeld zwischen moderner Funktionalität und historischer Bewahrung 

Das in den Jahren 1851 bis 1864 von den Architekten Ludwig Persius, August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse erbaute Orangerieschloss befindet sich westlich vom Schloss Sanssouci oberhalb der Maulbeerallee. Der Mittelbau des Gebäudekomplexes mit den beiden Aussichtstürmen beherbergt die reich gestalteten Schlossräume und den Raffaelsaal mit der Originalausstattung des 19. Jahrhunderts. Nach Osten und Westen schließen sich jeweils die über 100 m langen Pflanzenhallen als Winterquartier für exotische Kübelpflanzen an.
Die Maßnahmen des sogenannten Sonderinvestitionsprogram II -kurz SIP2, umfasst zum einen die Sanierung der noch nicht bearbeiteten Dächer und Fassaden des Orangerieschlosses, d.h. sämtliche Fassaden des Mittelbaus einschließlich der Nordloggia und des Säulenhofes, das Dach und die Nordfassade der östlichen Pflanzenhalle, die Dächer und Fassaden der nördlichen Pavillons sowie das Dach des Südwestpavillons und zum anderen die Innensanierung der beiden Pflanzenhallen zur Verbesserung der sommerlichen Veranstaltungsnutzung.

Den Vortrag wird die Projektleiterin des SIP 2, Frau Jana Giesa, halten, die uns von den Herausforderungen des Projektes berichtet, das sich zwischen modernen Anforderungen der Funktionalität und dem Bewahren des historischen Denkmals bewegt.
Das Orangerieschloss liegt den Freunden der Preußischen Schlösser und Gärten e.V. im Jahr 2022 besonders am Herzen, weil die Restaurierung wichtiger Bereiche und Kunstwerke der Innenausstattung in zwei historischen Räumen, dem Boulle-Zimmer und dem Malachitzimmers, komplett durch Spenden gefördert werden soll.

Die fritzen sind die jungen Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten e.V. Im Kreis der 18 bis 35-Jährigen teilen wir unser Interesse an Geschichte, Kunst und Architektur. Mit unseren Veranstaltungen laden wir junge Menschen ein, in die Welt der Preußischen Schlösser und Gärten einzutauchen und besondere Führungen und Angebote mit Gleichgesinnten zu erleben.

@fritzen_fpsg

www.freunde-psg.de

26. APRIL – FREUNDE UND FÖRDERER DER STAATSOPER UNTER DEN LINDEN

– analoge Veranstaltung –

Das Internationale Opernstudio – Talentschmiede zukünftiger Gesangsstars

Das Internationale Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden besteht seit November 2007. Unter der Leitung des Dirigenten, Pianisten und Sängercoach Boris Anifantakis bietet es jungen, talentierten Sänger:innen die Möglichkeit, sich auf eine künstlerisch anspruchsvolle Karriere im Bereich des Musiktheaters vorzubereiten.

Im Gespräch mit Boris Anifantakis und Mezzosopranistin Anna Kissjudit erfahrt Ihr mehr über die Konzeption des Opernstudios und den Werdegang einer Stipendiatin. Was ist das Besondere am Konzept des Studios? Wie bereitet es Stipendiat:innen auf kleine und große Partien vor? Wie wird man Mitglied des Studios? Und wie sieht so eine Woche junger Gesangstalente eigentlich aus?

Selbstverständlich habt Ihr auch die Möglichkeit, Eure Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 26. April um 19 Uhr im Alten Orchesterprobensaal (Intendanzgebäude der Staatsoper, Hinter der Katholischen Kirche 1, 10117 Berlin) statt. Wir bitten um Registrierung (bis spätestens 26.04., 12 Uhr) über folgenden Link: https://doo.net/veranstaltung/105160/buchung

Die Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden unterstützen die künstlerische Arbeit eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt ideell und materiell seit nunmehr 30 Jahren, denn KUNST BRAUCHT FREUNDE – UND WIR BRAUCHEN KUNST! Erfahrt mehr über die APOLLOS, die Jungen Freund:innen der Staatsoper Unter den Linden, auf unserer Webseite und folgt uns auch bei Instagram (@friendsandsupporters).

3. MAI – JUNGE FREUND*INNEN DER DEUTSCHEN OPER

– Termin entfällt –

Leider wurde der CouchKultur-Beitrag der Jungen Freund*innen der Deutschen Oper aus organisatorischen Gründe abgesagt.

Es wird demnach eine Woche Pause im Programm geben.

10. MAI – JUNGE FREUNDE DER KULTURSTIFTUNG

Wem gehört die Kunst? Aktuelles zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland

Online-Vortrag von Prof. Dr. Markus Hilgert und María Leonor Pérez Ramírez

am 10. Mai 2022 um 19.00 Uhr per Zoom

Der Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland gehört derzeit zu den zentralen kulturpolitischen Themen in Deutschland. María Leonor Pérez, Koordinatorin der Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland, und Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, führen in das Thema ein und berichten von der Arbeit der Kontaktstelle, die im Jahr 2020 von Bund und Ländern an der Kulturstiftung der Länder eingerichtet wurde.

Der Freundeskreis der Kulturstiftung der Länder unterstützt die Arbeit und Ziele der Kulturstiftung der Länder durch die Förderung von Restaurierungsprojekten deutscher Museen und setzt sich somit für den langfristigen Erhalt von Kulturgütern ein. Um die junge Generation für dieses Ziel zu begeistern, wurde 2011 der Junge Freundeskreis gegründet. Dieser legt seinen Schwerpunkt auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an Museen, indem er Reisestipendien für Museumsvolontärinnen und Museumsvolontäre zum Besuch der Messe Art Basel vergibt sowie den Volontärspreis Y für innovative Museumsprojekte verleiht. Kunst- und kulturinteressierte Menschen im Alter von 20 bis 40 Jahren treffen sich bundesweit zu spannenden Kunstreisen und Ausstellungsführungen.

Alles über unsere Aktivitäten erfahrt ihr unter @jfk_junger_freundeskreis_ksl und auf unserer Website https://www.kulturstiftung.de/stiftung/freundeskreis/.

11. MAI – KW FREUNDE

– analoge Veranstaltung –

Gespräch mit Kader Attia, Kurator der 12. Berlin Biennale

im Café Bravo in den KW Institute for Contemporary Art

Wir freuen uns sehr, dass Kader Attia, Kurator der diesjährigen 12. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, sich einen Monat vor deren Eröffnung für ein Gespräch mit uns Zeit nimmt und laden Sie herzlich dazu ein. Das Gespräch wird am 11. Mai 2022 um 19 Uhr im Café Bravo in den KW Institute for Contemporary Art stattfinden. Wir bitten Sie, sich bis zum 9. Mai 2022 anzumelden.

Kader Attia arbeitet in seiner künstlerischen Praxis seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem Begriff des „Repair“. Er untersucht damit die Dialektik zwischen Zerstörung und Reparatur, wobei Reparatur als eine Möglichkeit kulturellen Widerstands sowie als Mittel für eine Gesellschaft oder ein Subjekt zur Wiederaneignung ihrer Geschichte und Identität verstanden wird.

Aufgewachsen in Paris und Algerien, studierte Kader Attia (geboren 1970 in Dugny, FR) Philosophie und Kunst an der École Supérieure des Arts Appliqués Duperré und an der École nationale supérieure des Arts Décoratifs in Paris, FR, sowie an der Escola Massana, Centre d’Art i Disseny in Barcelona, ES. Er verbrachte mehrere Jahre im Kongo, in Venezuela, Mexiko und Spanien; heute lebt und arbeitet er in Berlin und Paris. 2016 gründete Kader Attia im 10. Arrondissement von Paris La Colonie als Raum für den Austausch von Ideen und für Diskussionen mit dem Fokus auf die Dekolonialisierung – nicht nur von Menschen, sondern auch von Wissen, Geisteshaltungen und Praktiken; angetrieben von der Dringlichkeit sozialer und kultureller Wiedergutmachung mit dem Ziel, Zerbrochenes oder Auseinanderdriftendes wieder zu vereinen. Seit März 2020 ist La Colonie aufgrund der Covid-19-Pandemie für das Publikum geschlossen.

Die 12. Berlin Biennale bespielt mehrere Orte in der Stadt mit Ausstellungen, Interventionen und Veranstaltungen und erstreckt sich als diskursiver Raum über verschiedene Bereiche der Wissensproduktion. Sie wird von Kader Attia kuratiert, in Zusammenarbeit mit dem künstlerischen Team Ana Teixeira Pinto, Đỗ Tường Linh, Marie Helene Pereira, Noam Segal und Rasha Salti. Vom 11. Juni bis zum 18. September 2022 entwickelt sich ein vielstimmiges Programm, in dem Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen zusammenkommen. Sie kartografieren die Welt mit ihren Brüchen und Widersprüchen, entwerfen Gegenerzählungen zum kolonialen Narrativ und gestalten gemeinsam neue Formen der Handlungsmacht für die Zukunft.

Orte: Akademie der Künste, Hanseatenweg und Pariser Platz, Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, KW Institute for Contemporary Art, Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie

Der KW Freunde e.V. wurde 1996 mit dem Ziel gegründet, das kulturelle Programm der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst und der KW Institute for Contemporary Art  zu unterstützen und so Kunst und Kultur zu fördern.

Anmeldung bis um 09.05. via Mail an: 

cf@kw-freunde.de

17. MAI – STOBERKREIS. FREUNDE DER NATIONALGALERIE

 

Noch ein halbes Jahr bis zur Ausstellung! – Woran arbeiten Sie gerade, Daniel Milnes?

Am 17. Mai um 19.00 Uhr gibt Daniel Milnes Einblicke in seine Arbeit als Kurator für zeitgenössische Kunst. Er steht im engen Austausch mit der norwegischen Künstlerin Sandra Mujinga, die als Preisträgerin des Preis der Nationalgalerie 2021 ab Dezember eine große Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin präsentieren wird. In Daniel Milnes Vortrag geht es um generelle Ziele und Abläufe des Preis der Nationalgalerie, erklärt am Beispiel der jüngsten Shortlist-Ausstellung, die er gemeinsam mit Alice Koegel (Ausstellungsleiterin am Hamburger Bahnhof) ko-kuratiert hat, wie um den anschließenden kreativen Prozess der Preisträgerin und seine Rolle als Kurator bei inhaltlichen, formalen und organisatorischen Fragen im Rahmen ihrer bevorstehenden Ausstellung.

Der Stoberkreis sind die Junioren der Freunde der Nationalgalerie. 1997 gegründet, feiern wir dieses Jahr unser 25. Jubiläum. Alles über unsere Aktivitäten und unser Engagement erfahrt ihr unter @stoberkreis und auf unserer Website.

Die Veranstaltung findet per Zoom statt. Eine Anmeldung vorab ist nicht nötig – nutzen Sie diesen Link, um sich am 17.05. um 19.00 Uhr einzuwählen.

24. MAI – JUNG UND ARTIG. JUNGE FREUND*INNEN DER BERLINISCHEN GALERIE

Artist Talk: Marc Brandenburg und Thomas Köhler

Modebilder – Kunstkleider: Welche Rolle spielt das Thema Fashion in Ihrer künstlerischen Arbeit, Marc Brandenburg?

Am 24. Mai um 19:00 Uhr spricht Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie, mit Marc Brandenburg. Arbeiten von ihm sind Teil der aktuellen Gruppenausstellung “Modebilder – Kunstkleider” (noch bis 30. Mai) in der Berlinischen Galerie.

Marc Brandenburg (*1965, Berlin) wuchs in den USA und in Deutschland auf. Er lebt und arbeitet heute in Berlin. Im Laufe der 1990er Jahre wurde er durch seine eindringlichen, fein nuancierten Graphitzeichnungen bekannt. Seine invertierten, fotorealistischen Zeichnungen wirken auf den ersten Blick wie Schnappschüsse aus einer bizarren Parallelwelt. Als Ausgangspunkt dienen ihm überwiegend selbst aufgenommene Fotografien, die auf Streifzügen durch Metropolen wie London oder Barcelona und in seiner Heimatstadt Berlin entstehen. Brandenburg lenkt den Blick häufig auf die Missstände unserer Gesellschaft. Seine Motive umfassen Demonstrant*innen und Obdachlosen-Schlafplätze oder eine mit dem Wort „Homo“ markierte Bank im Berliner Tiergarten. Die Arbeiten des Künstlers sind in Sammlungen wie der des New Yorker MoMA, des Kupferstichkabinetts Berlin, der Hamburger Kunsthalle, des Kupferstichkabinetts Dresden oder des Museums Moderner Kunst, Frankfurt vertreten und werden weltweit gezeigt. Zuletzt war im PalaisPopulaire in Berlin die umfassende Einzelausstellung „Hirnsturm II“ zu sehen, die anschließend ins Frankfurter Städel Museum wanderte (2021/22).

Jung und Artig, das sind die jungen Freund*innen der Berlinischen Galerie – 160 Kunstenthusiast*innen unter 30 Jahren, die gemeinsam die Berliner Szene entdecken und ihr Lieblingsmuseum unterstützen. Alle Infos findet ihr auf unserer Website und unter @jungundartig_berlin.

31. Mai – JUNGER THINK TANK IM DACHVERBAND DER KULTURFÖRDERVEREINE (DAKU)

Panel Talk
Wibke Behrens (Sprecherin, KuPoGe Regionalgruppe Berlin-Brandenburg)
Paul Spies (Vorstand und Direktor, Stadtmuseum Berlin)
Christopher Vila (Junger Think Tank im DAKU)

Ohne Freund:innen geht es nicht?! Ein Talk im Spannungsfeld zwischen Kulturinstitutionen, Kulturpolitik und (junger) Kulturförderung

Wieso braucht Kultur Freundeskreise und Fördervereine? Welche Rolle spielen sie für Kulturinstitutionen und welche kulturpolitischen Rahmenbedingungen sind wichtig für ehrenamtliche (junge) Kulturförderung?

Diesen und weiteren Fragen gehen Paul Spies (Vorstand und Direktor, Stadtmuseum Berlin), Wibke Behrens (Sprecherin, Kulturpolitische Gesellschaft Regionalgruppe Berlin-Brandenburg) und Christopher Vila (Junger Think Tank im DAKU) beim Abschlusstermin der zweiten Ausgabe von #CouchKultur am 31.05. um 19 Uhr nach.

Eingeladen wurden die Gäste des Panel Talks vom Jungen Think Tank im DAKU, einem Netzwerk aus engagierten jungen Kulturfördernden unterschiedlichster Sparten. Durch Vorträge, Leitfäden, Get-Together und einen Förderpreis wollen sie noch mehr junge Menschen für die Förderung der Kultur gewinnen und ihre Erfahrungen an Engagierte weitergeben. Der Junge Think Tank ist die junge Stimme des DAKU Dachverbands der Kulturfördervereine, der Engagement für die Kultur – aller Sparten, in Stadt und Land – fördert und sichtbar macht.

MIT UND VON