Constantin Brancusi, Muse endormie, 1910, Bronze, poliert, 0.16 x 0.25 x 0.18 m, Paris, Centre Pompidou-CNAC-MNAM © VG Bildkunst 2025 / bpk / CNAC-MNAM / Adam Rzepka

CONSTANTIN BRANCUSI
20. März 2026 - 09. August 2026
Neue Nationalgalerie

Laufzeit20. März 2026 - 09. August 2026

OrtNeue Nationalgalerie

Im Frühjahr 2026 plant die Neue Nationalgalerie in Berlin in Kooperation mit dem Centre Pompidou in Paris die erste große Werkschau des Ausnahmekünstlers Constantin Brancusi seit über 50 Jahren in Deutschland. Die Ausstellung findet vom 20. März bis 9. August 2026 in der gläsernen Halle des Mies van der Rohe Baus statt und wird dort eine einzigartige Wirkung entfalten.

Constantin Brancusi (1876-1957) zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Nach traditionell-akademischen Anfängen fand er ab 1907 in Paris zu einem eigenen Stil. Seine organischen bis auf das Wesentliche reduzierten Skulpturen machen ihn zum Vorreiter der skulpturalen Abstraktion im frühen 20. Jahrhundert. Brancusis stetige Suche nach einem künstlerischen Ideal manifestiert sich in den formalen Variationen weniger Motive und dem Spiel mit wechselnden Materialien und Oberflächen. Gekonnt nutzte er spezifische Sockel, Licht, Bewegung sowie Fotografie und Film, um seine Skulpturen in Szene zu setzen.

Mit über 150 Skulpturen, Fotografien, Filmen und Archivmaterialien, die in einen Zeitstrahl eingebettet werden, zeigt die Ausstellung den bisher umfangreichsten Überblick über Brancusis vielseitiges Schaffen. Neben Hauptwerken wie „Der Kuss“, „Vogel im Raum“, „Schlummernde Muse“ oder „Unendliche Säule“ zeigt die Ausstellung eine Teilrekonstruktion des berühmten Ateliers von Brancusi, das erstmalig seit seiner Übergabe an den französischen Staat 1956 außerhalb von Paris zu sehen ist.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die FREUNDE der Nationalgalerie.

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin.