Der Stoberkreis tätigt in diesem Jahr mit Disruptive Pattern (2018) von Sandra Mujinga seine zweite Erwerbung für die Sammlung der Nationalgalerie. Die Videoarbeit der Künstlerin, die auch für den Preis der Nationalgalerie 2021 nominiert ist, zeigt auf drei Monitoren in einer Endlosschleife die halbtransparenten Umrisse einer tanzenden Person, deren Gesicht und Identität unklar bleiben. Das Werk kann als Kommentar zum gesellschaftlichen Konflikt zwischen Sichtbarkeit und Anonymität verstanden werden. 2020-2021 war das Werk Teil der Ausstellung „Magical Soup“ im Hamburger Bahnhof und wird auf Wunsch der Kuratorin Anna-Catharina Gebbers künftig die Sammlung der Nationalgalerie ergänzen.

 

Charlotte Paulus und Michael Krieger vom Stoberkreis stellen die Arbeit im nachfolgenden Video näher vor.

Sandra Mujinga, Disruptive Pattern, 2018, Ausstellungsansicht „Magical Soup“, Hamburger Bahnhof, 2020/2021 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Mathias Völzke